Grippeimpfung

Richtiger Zeitpunkt im Herbst

Die Grippeschutzimpfung soll die echte Grippe verhindern oder im Verlauf abmildern. Vor harmlosen Infekten wie Erkältungen oder sogenannten grippalen Infekten schützt die Grippeimpfung nicht. Eine Empfehlung zur Grippeschutzimpfung besteht in Deutschland für Säuglinge, ältere Menschen, Menschen mit einem verminderten Immunsystem gleich welchen Ursprungs und Schwangere. Für einige Bundesländer, etwa Baden-Württemberg, gilt eine generelle Impfempfehlung für alle Bevölkerungsgruppen. Wer mit Geflügel und Wildtieren arbeitet, sollte sich ebenfalls vorsichtshalber impfen lassen.

Nicht alle Krankenkassen übernehmen die Kosten der Grippeimpfung für alle Versicherten. Meist hilft aber ein Gespräch mit dem Arzt oder mit der Krankenkasse selbst, um die Kostenübernahme zu erreichen.

Der richtige Zeitpunkt für die Grippeimpfung liegt im Herbst, also in der Zeit von September bis November. Die Grippeschutzimfpung muss jedes Jahr durchgeführt werden, da sich die Erreger schon im Jahresrythmus so verändern, dass eine neuerliche Grippeimpfung erforderlich ist.

Wie bei allen anderen Impfungen sollte eine Abwägung zwischen Nutzen und Risiko vorgenommen werden. Selbstverständlich gibt es bei der Grippeimpfung, wie bei allen anderen Impfungen auch, klare Kontraindikationen. Wer beispielsweise gegen Hühnereiweiß allergisch ist oder auf Bestandteile des Impfstoffs reagiert, darf nicht geimpft werden. Das Präparat wird unter anderem durch bebrütete Hühnereiern gewonnen. Dennoch ist eine Grippeprävention auch für solche Menschen möglich. Die Pharmaindustrie stellte inzwischen vorbeugende Medikamente zur Verfügung.

Diese Krankenkassen übernehmen der Grippeimpfung für alle Versicherten:
Kreuzen Sie in der folgenden Tabelle "Grippeimpfung für alle Versicherten" an und klicken auf "Suche starten". Sie sehen dann, welche Krankenkassen zahlen.

Vorsorge beim Arzt