Gesundheitskurse: Krankenkassen unterstützen Vorsorge

Bewegung, Ernährung, Stressabbau und Suchtmittel

Gesundheitskurse sind für die Krankenkassen ein wichtiges Mittel, um ihre Versicherten an einen gesunden Lebensstil heranzuführen. Bei den Kursen geht es um Sport, Methoden zur Stressbewältigung oder um die Bekämpfung von Suchtproblemen.  Für die Krankenkassen macht das auch wirtschaftlich Sinn: Wenn sie ihre Versicherten heute von einem gesunden Lebensstil überzeugen, bleiben ihnen morgen die Kosten für teure Behandlungen erspart. Schon deshalb bietet heute fast jede Kasse Gesundheitsprogramme an: vom Nordic-Walking über Herz-Kreislauf-Training bis zum Aqua-Jogging.

Vor allem große Krankenkassen haben ein eigenes Kursangebot, aus dem ihre Versicherten auswählen können. Diese sind oft kostenlos oder es wird nur eine geringe Zuzahlung verlangt. Kleinere Anbieter stellen ihren Versicherten dagegen meist ein Gesundheitsbudget zur Verfügung. Sie können sich dafür vor Ort einen Gesundheitskurs auswählen. Die Krankenkasse erstattet die Kosten aber nur, wenn ihre Bedingungen an solche Kursangebote erfüllt werden. Versicherte sollten das im Vorfeld mit ihrer Krankenkasse abklären.

Für die Versicherten sind die Kurse oft kostenlos, gelegentlich müssen aber 10 bis 20 Prozent der Gebühren aus eigener Tasche bezahlt werden. Bei Kindern werden so gut wie immer die gesamten Kosten erstattet. Verbraucher sollten außerdem auf Obergrenzen beim Zuschuss je Kurs achten. Meistens wird nur ein Betrag zwischen 75 und 100 Euro je Kurs übernomen. Um den richtigen Kurs zu finden, sollten sich die Versicherten vorher mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen.

Zahlt die Krankenkasse das Fitnessstudio?
Oftmals ist zu hören, dass Sport gefördert wird. Das heißt aber nicht, dass Krankenkassen die Jahresgebühr fürs Fitnessstudio übernehmen. Dennoch gibt es Wege, das Fitnessstudio über die Krankenkassen fördern zu lassen - und sei es nur, in dem dafür Punkte im Bonusprogramm der Krankenkasse gutgeschrieben werden.

Für die Krankenkassen macht es wirtschaftlich Sinn, Gesundheitskurse anzubieten und sportliche Betätigung zu fördern. Wenn sie ihre Versicherten heute von einem gesunden Lebensstil überzeugen, bleiben ihnen morgen die Kosten für teure Behandlungen erspart. Schon deshalb bietet heute fast jede Krankenkasse Gesundheitsprogramme an: vom Nordic-Walking über Herz-Kreislauf-Training bis zum Aqua-Jogging.

Können Gesundheitskurse  auch in den Ferien belegt werden?
Besonders attraktiv sind Gesundheitskurse im Urlaub. Viele Krankenkassen gewähren ihren Versicherten Zuschüsse für solche Kurse, wenn sie bestimmten Anforderungen genügen. So wird verlangt, dass professionelle Trainer die Kurse leiten, dass wissenschaftlich begründete Konzepte vorliegen und dass die Kurse in Gruppen stattfinden. Die meisten Krankenkassen fördern solche Kurse als Kompaktveranstaltungen während des Urlaubs. Manchmal werden sogar komplette Pakete angeboten, bei denen Gesundheitskurse und Ferien verbunden sind.

Für die Versicherten sind die Kurse manchmal kostenlos, gelegentlich müssen 10 bis 20 Prozent der Gebühren aus eigener Tasche bezahlt werden. Bei Kindern werden so gut wie immer die gesamten Kosten erstattet. Verbraucher sollten außerdem auf Obergrenzen beim Zuschuss je Kurs achten. Meistens wird nur ein Betrag zwischen 75 und 100 Euro je Kurs übernomen. Um den richtigen Kurs zu finden, sollten sich die Versicherten vorher mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen.

Die Krankenkassen dürfen aber selbst entscheiden, worauf sie den Schwerpunkt ihrer Präventionsarbeit legen. Es gibt kein gesetzlich garantiertes Recht auf Präventionsmaßnahmen für den Einzelnen!

Weitere Informationen:

Die genaue Ausgestaltung der Präventionsmaßnahmen legt der „Leitfaden Prävention“ fest, auf den sich alle gesetzlichen Krankenkassen geeinigt haben. So wird verlangt, dass professionelle Trainer die Kurse leiten, dass wissenschaftlich begründete Konzepte vorliegen und dass die Kurse in Gruppen stattfinden. Die meisten Krankenkassen fördern solche Kurse auch als Kompaktveranstaltungen während des Urlaubs. Viele organisieren sogar Reisen, die mit Gesundheitskursen verbunden sind.

Auch zu den Bereichen der Prävention macht der „Leitfaden“ einige Vorgaben. Im Bereich „Bewegung“ sollen die Teilnehmer animiert werden, sportliche Aktivitäten in ihren Alltag einzubauen. Andere Kurse beschäftigen sich mit der richtigen Ernährung oder einem besseren Umgang mit Stress. Im Handlungsfeld „Suchtmittel“ lernen die Teilnehmer, ihren Alkohol- oder Zigarettenkonsum in den Griff zu bekommen.

Die meisten Krankenkassen bieten ihren Versicherten an, pro Jahr zumindest einen Kurs aus einem der vier Handlungsfelder zu belegen. Die Kurse bestehen normalerweise aus 8 bis 12 Sitzungen, die über mehrere Wochen verteilt stattfinden. Manche Kassen erlauben auch die Teilnahme an vier oder fünf solcher Kursprogramme pro Jahr.

Für die Versicherten sind die Kurse oft kostenlos, gelegentlich müssen aber 10 bis 20 Prozent der Gebühren aus eigener Tasche bezahlt werden. Bei Kindern werden so gut wie immer die gesamten Kosten erstattet. Verbraucher sollten außerdem auf Obergrenzen beim Zuschuss je Kurs achten. Meistens wird nur ein Betrag zwischen 75 und 100 Euro je Kurs übernomen. Um den richtigen Kurs zu finden, sollten sich die Versicherten vorher mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen.

Hier können Sie herausfinden, welche Krankenkassen sich auf welchem Feld der Gesundheitsförderung besonders engagieren:
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Gesundheitsfürsorge und Bonusprogramme