Frühgeburtenprävention

Frühgeburtenprävention

Das Risiko einer Frühgeburt gehört zu den weniger beachteten Risiken in der Schwangerschaft. Gerade deshalb ist die Frühgeburtenprävention eines der wichtigsten Anliegen des Frauenarztes.

Unterschreitet das Neugeborene die natürliche Schwangerschaftszeit, fehlen wichtige Entwicklungsschritte. Frühchen haben es dabei viel schwerer, diese Entwicklungsschritte nachzuholen. Schließlich sind sie größeren Belastungen ausgesetzt, weil sie sich nicht mehr in der schützenden Fruchtblase befinden.

Durch die Frühgeburtenprävention kann die werdende Mutter jedoch viel dafür tun, um eine Frühgeburt zu verhindern. An erster Stelle steht das ausführliche Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin des Vertrauens. Ärzte können abschätzen, welche Risikofaktoren bestehen und Fragen nach vorausgegangen Schwangerschaftsabbrüchen, eventuellen bekannten Anomalien des Uterus, familiäre Vorbelastungen oder einem Suchtverhalten stellen. Ungesundes Verhalten wird angesprochen, damit das Ungeborene dadurch keine Schäden nimmt. Die werdende Mutter wird auch darüber aufgeklärt, wie sie sich angesichts des Risikos einer Fühgeburt verhalten sollte, eventuell auch, auf welche Faktoren sie bei ihrer Ernährung achten sollte.

Ein weiterer Schritt zur Frühgeburtenprävention liegt in den regelmäßigen Untersuchungen. Hier kann der Arzt über Ultraschall und weitere Befragungen feststellen, ob alles normal verläuft. Eventuell stehen pränatale Screenings an, die teils nach Bedarf, teils regulär durchgeführt werden. Hier geht es häufig auch um eventuelle Infektionen, die eine Frühgeburt hervorrufen könnten. Hält sich die Schwangere an diese Maßnahmen, kann sie das Risiko einer Frühgeburt massiv senken.

Diese Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Frühgeburtenprävention über dem gesetzlichen Anspruch: Kreuzen Sie in der folgenden Tabelle "Frühgeburtenprävention" an und klicken auf "Suche starten". Sie sehen dann, welche Krankenkassen mehr tun als andere.

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