Autogenes Training

Heilung kommt von innen

Das autogene Training ist in der Medizin eine Behandlungsform der Psychologie und Psychiatrie. Der Begriff autogen leitet sich von den beiden Begriffen auto = selbst und genere = hervorbringen ab. Wer autogenes Training professionell anbieten will, muss dafür eine Zertifizierung erlangen.

Grundsätzlich lässt sich das autogene Training in drei Stufen unterteilen, die Grundstufe, die Mittelstufe und die Oberstufe. Jede dieser Stufen wird durch bestimmte Übungen charakterisiert. In der Medizin, zum Beispiel bei der Behandlung von Psychosen und Neurosen, wird auf die Entspannungstechniken von Johannes Heinrich Schultz zurückgegriffen.

In der Grundstufe des autogenen Trainings soll der Trainierende Wärme und Schwere erleben, seinen Herzschlag und seinen Atem regulieren, den Bauch wärmen und die Stirn kühlen. Die Mittelstufe wird schon konkreter. In formelhafter Vorsatzbildung sollen negative Verhaltensweisen abgelegt und gewünschte Verhaltensweisen antrainiert werden. Hier wird grundsätzlich nur positiv formuliert, Negierungen sollen ganz ausgelassen werden. In der Oberstufe richtet sich der Trainierende an sein Unterbewusstsein, beeinflusst dieses und kann auch Informationen daraus beziehen.

Anfangs ist der Trainierende noch darauf angewiesen, die entsprechenden Anweisungen von außen zu empfangen. Er hört also einen Tonträger oder seinen Therapeuten. Im Fortlauf des Trainings wird er selbst in der Lage sein, sich die Anweisungen auch innerlich zu geben und so auch alleine zu trainieren.

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Alternative Heilmethoden (ambulant)