Öffnung des Arbeitsmarktes für viele EU-Bürger am 1. Mai

Arbeitnehmer sollten sich frühzeitig um eine Krankenkasse kümmern (PM 28.4.2011)

Arbeitnehmer aus Polen, Tschechien, Ungarn, Slowenien, der Slowakei sowie aus Estland, Lettland und Litauen können ab 1. Mai in Deutschland Arbeit suchen und eine Stelle antreten. Sie sind dann wie jeder andere EU-Bürger deutschen Arbeitnehmern gleichgestellt. Das gilt auch für die Sozialversicherung.

Das Internetportal Krankenkassen.de rät Arbeitnehmern aus den EU-Beitrittsstaaten, die in Deutschland arbeiten möchten, sich frühzeitig gerade mit dem Thema Krankenversicherung zu beschäftigen. Damit sie bei der Entscheidung für eine Krankenkasse nicht im letzten Moment überrumpelt werden, sondern sich bewusst entscheiden können, sollten sie sich vor Arbeitsbeginn für eine passende Krankenkasse entscheiden und die Mitgliedschaft beantragen.

Sobald der Arbeitgeber feststeht, kann der Aufnahmeantrag für eine deutsche Krankenkasse gestellt werden. Dann weiss auch die Personalabteilung sofort, wo sie den neuen Arbeitnehmer anmelden muss. Dabei wird auch der Sozialversicherungsausweis beantragt und die Sozialversicherungsnummer vergeben. EU-Bürger aus anderen Mitgliedsstaaten finden auf Krankenkassen.de viele Tipps und Informationen die helfen, die richtige Krankenkasse zu finden. Über den Krankenkassen-Wechselservice können sie für über 30 Krankenkassen gleich online einen Beitrittsantrag stellen.

Weitere Informationen: Krankenversicherung für EU-Ausländer in Deutschland