Gesundheitsförderung - Bonusprogramme

Von Gesundheitskurse über Geldprämien bis Sachleistung

 

Gesundheitsförderung und Bonunsprogramme der gesetzlichen Krankenkassen

Prävention ist besser als nachträglich behandeln. Diesem Motto folgt die deutsche Gesundheitspolitik seit vielen Jahren. Gesetzliche Krankenkassen bieten unterschiedliche Angebote für die Prävention: Von Schutzimpfungen über Vorsorgeuntersuchungen bis hin zu Gesundheitskursen. Bei diesen Krankenkassen-Kursen werden die Teilnehmer angeleitet, selbst einen Beitrag zur Prävention zu leisten und sich durch Vorsorge gesund zu halten.

Wer gesund ist, hilft sparen. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber im Rahmen der Gesundheitsreform den gesetzlichen Krankenkassen die Möglichkeit eingeräumt, ihre Mitglieder für gesundheitsbewusstes Verhalten zu belohnen. Die meisten Krankenkassen nutzen diese Möglichkeit und werben mit speziellen Angeboten zu sogenannten Bonustarifen oder Bonusprogrammen. Gestärkt werden soll die Bereitschaft zur gesunden Lebensweise. Gleichzeitig soll die Früherkennung und Vorbeugung von Krankheiten gefördert werden.

Um dies zu erreichen, fordern die Kassen von ihren Mitgliedern zum Beispiel die Wahrnehmung bestimmter Vorsorgeuntersuchungen (Krebsfrüherkennung, „Check-ups“) oder die Ablegung von Sportabzeichen. Belohnt wird auch die Teilnahme an Gesundheitskursen (Rückenkurse, Ernährungsberatungen). Viele Krankenkassen übernehmen zudem einen Teil der Kosten für solche Kurse zur Gesundheitsprävention.

Im Gegenzug für sein gesundheitsförderndes Verhalten sammelt der Versicherte „Gutfühlsternchen“, „Healthmiles“, „Wohlfühlpunkte“ oder ganz einfach „Bonuspunkte“. Diese können in bestimmten Zeiträumen in Prämien umgewandelt werden.

Von Gesundheitsförderung und Bonusprogrammen profitieren beide Seiten: Während die Krankenkassen langfristig Kosten verhindern oder senken, können sich die Versicherten nicht nur zum Teil attraktive Prämien sichern, sondern fühlen sich auch wohler in Ihrer Haut.