Shiatsu

Massage und Körperarbeit gleichzeitig

Unter Shiatsu versteht man eine in Japan entwickelte Form der Massage, die gleichzeitig Körperarbeit ist. Der Shiatsu-Praktiker setzt dabei neben seinen Händen auch Ellenbogen und teilweise sogar die Knie ein. Es handelt sich um eine sehr berührungsintensive Massage, bei der weniger mit Handkraft als mit Körpergewicht gearbeitet wird.

Wichtig ist für den Behandlungserfolg ist neben der Achtsamkeit und der Fähigkeit des Behandelnden auch die passende Unterlage. Shiatsu wird entweder auf einem speziellen Futon angewendet, teilweise aber auch auf einer Matte auf dem Boden. Einige Therapeuten haben eine spezielle Liege oder sogar einen speziellen Stuhl. Jede Unterlage sollte für eine ideale Kraftübertragung sorgen und nicht zu stark nachgeben. Die Behandlung orientiert sich an den Meridianen und soll das Qi, die Lebensenergie, wieder in einen Fluss bringen.

Tatsächlich wurde die Methode in der heute existierenden Form erst in den 1970ern entwickelt. Nach einem schnellen Erfolg in Japan breitete sich die Methode weltweit aus. Ein streng wissenschaftlicher Beweis über einen Placebo-Effekt hinaus ist bisher nicht erbracht. In der Tat basiert die gesamte Therapie auf Annahmen aus dem asiatischen Raum. Es wird viel Wert auf das Gefühl des Praktizierenden und des Patienten gelegt. Qi ist nicht im Körper messbar, sondern eher eine Größe, die auf einem Gefühl basiert. Dennoch wird die Therapie gerne von Patienten mit chronischen Verspannungen in Anspruch genommen.

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Alternative Heilmethoden (ambulant)