Alternative Arzneimittel

Ergänzung zur Schulmedizin

Unter dem Begriff alternative Arzneimittel werden die Arzneimittel zusammengefasst, die von Ärzten und Heilpraktikern als Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie verordnet werden.

Auch eine Selbsttherapie ist möglich. Diese setzt allerdings ein intensives Beschäftigen mit der gewählten Methode voraus. Hier sollte man gründlich recherchieren und auch die Grenzen der Eigentherapie kennen. Im Zweifelsfall sollte man es vorziehen, geschultes Personal zu befragen.

Unter den Begriff alternative Heilmittel fallen beispielsweise Bachblüten, aber auch Schüsslersalze und homöopathische Globuli. Auch viele Arzneien aus der Phytotherapie, also der Medizin auf pflanzlicher Basis, werden unter diesem Begriff vereint.

Für viele dieser Medikamente gibt es keinen streng wissenschaftlichen Nachweis. Sofern die Mittel als Arzneimittel verkauft werden sollen, sind Zulassungsverfahren erforderlich. Teilweise wird dabei aber lediglich kontrolliert, ob für den Patienten ein Schaden entstehen kann, da die Wirksamkeit ja nicht nachgewiesen werden kann.

Alternative Arzneimittel gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen, die von Tabletten über Globuli, Salben und Säfte bis hin zu Tinkturen reichen. Welches Mittel angewandt wird, richtet sich im Wesentlichen nach dem Beschwerdebild des Patienten. Einige Mittel sind auch nur in bestimmten Formen erhältlich, etwa homöopathische Mittel, die in aller Regel als Globuli vorliegen.

Unter der Voraussetzung, dass ein Privatrezept vom Arzt vorliegt, übernehmen einige Krankenkassen aber pro Jahr einen Teil der Kosten für alternative Arzneimittel.

Diese Krankenkassen übernehmen die Kosten ganz oder teilweise: Kreuzen Sie in der folgenden Tabelle "Alternative Arzneimittel" an und klicken auf "Suche starten". Sie sehen dann, welche Krankenkassen zahlen.

Alternative Heilmethoden (ambulant)