PEKiP (Prager Eltern- und Kind-Programm)

Elterlich Beziehung zum Neugeborenen stärken

Junge Eltern fragen sich häufig, was sie tun können, um die Beziehung zu ihrem Neugeborenen zu stärken. Eine Möglichkeit, ist PEKiP (Prager Eltern- und Kind-Programm). Der Prager Psychologe Jaroslav Koch entwickelte PEKiP als ein Konzept zur Förderung der frühkindlichen Entwicklung durch Spiel, Bewegung und Sinneswahrnehmung.

Christa und Hans Ruppelt entwickelten das Konzept weiter. Schließlich wurde ein Verein gegründet, der das Konzept vereinheitlichte. Heute wird PEKiP (Prager Eltern- und Kind-Programm) in Gruppen angeboten. Dabei geht es in erster Linie um einen Dialog, der den jungen Eltern vermitteln soll, dass das Beobachten der Entwicklungsfortschritte anderer Kinder nicht zu einem Konkurrenzdenken oder gar einer Wertung des eigenen oder fremden Kindes führen sollte, sondern dass es einfach um das Beobachten von Unterschieden geht.

Während der Treffen im Rahmen von PEKiP (Prager Eltern- und Kind-Programm) sind die Babys in der Regel nackt, sofern nicht medizinische Gründe dagegen sprechen. Der Raum wird, damit die Kinder nicht auskühlen, entsprechend aufgeheizt. Im Verlauf der Treffen geht es auch darum, die Kinder mit bestimmten Sinneseindrücken zu konfrontieren und gemeinsam zu beobachten, wie sie darauf reagieren.

PEKiP ist jedoch nicht unumstritten. Kritiker führen an, dass sich durch die Treffen eben doch ein gewisser verfrühter Konkurrenzdruck aufbaut. Außerdem würde sich eine Art privater Bildungsmarkt entwickeln, der sich in den Trend des Frühförderungswahns einreiht. Die Kinder würden durch eine Reihe von Programmen einer schädlichen Reizüberflutung ausgesetzt.

Diese Krankenkassen übernehmen die Kosten für PEKiP (Prager Eltern- und Kind-Programm):
Kreuzen Sie in der folgenden Tabelle "PEKiP: Programm zur frühkindlichen Entwicklungsförderung" an und klicken auf "Suche starten". Sie sehen dann, welche Krankenkassen zahlen.

Schwangerschaft, Geburt und Kinder: Mehrleistungen