Prämie: Was kostet die private Krankenversicherung?

Private Krankenversicherung: Vergleich und Beratung unverzichtbar

In der privaten Krankenversicherung wird das Krankheits-Risiko versichert. Jeder zahlt soviel für die private Krankenversicherung, wie - statistisch betrachtet - seine medizinische Versorgung im Laufe seines Lebens kosten wird. Da die privaten Krankenversicherungen viele unterschiedliche Tarife bei sehr unterschiedlichen Beiträgen anbieten, sind PKV-Vergleich und individuelle Beratung unverzichtbar.

In der Regel bieten private Krankenversicherungen einen günstigen Tarif, eine Komforttarif und einen Premiumtarif. Doch Vorsicht vor den Spar-Tarifen. Hier kann das Leistungsangebot unzureichend sein. Das gute Leistungsniveau, das Privatversicherte erwarten, garantieren in der Regel nur die Komfort- und Premiumtarife. In diese drei Leistungskategorien lassen sich die Tarif der privaten Krankenversicherungen einteilen:

  • Einfach: Gute Leistungen - Günstiger Beitrag
  • Gehoben: Sehr gute Leistungen - Preiswert
  • Premium: Beste Leistungen - Angemessener Preis

In der folgenden Tabelle geben wir Ihnen erste Anhaltepunkte zu den Kosten der verschiedenen Tarife. Bitte beachten Sie, dass bei Arbeitnehmern der Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge bis zu einer Höchstgrenze von 351,66  Euro übernimmt. Die hier genannten Preisspannen sind für einen gesunden 35jährigen Versicherten berechnet. Die konkreten Kosten für jeden Einzelfall können Sie mit unserem Vergleichsrechner private Krankenversicherungen ermitteln.

  • Einfaches Leistungsniveau: 350 bis 550 Euro
  • Gehoben: 450 bis 700 Euro
  • Premium: 550 bis 900 Euro

Bei der Auswahl einer passenden Krankenversicherung sollte man die Frage nach dem Leistungsniveau auf keinen Fall vernachlässigen. Mit zunehmendem Lebensalter steigen häufig die Leistungserwartungen. Selbst wenn man zunächst einen güstigen Tarif wählt, sollte man darauf achten, das man auch ohne Gesundheitsprüfung auf einen gehobenen Tarif "upgraden" kann.

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Mit unserem PKV-Rechner können Sie Ihre individuelle Prämie berechnen. Zur Nutzung ist die Eingabe von Kontaktdaten nicht erforderlich.

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Der Beitrag setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen: dem Risikoanteil, der der Finanzierung der Krankheitskosten dient, dem Verwaltungskostenanteil, der Kosten und Margen des Versicherungsunternehmens deckt, und dem Sparanteil, mit dem dafür gesorgt wird, dass die Beiträge im Alter nicht übermäßig steigen. Allerdings geht diese Rechnung selten vollständig auf. Steigende Lebenserwartung und medizinischer Fortschritt führen dazu, dass die Beiträge zur privaten Krankenversicherung trotz Altersrückstellung nicht völlig stabil bleiben.

Da die private Krankenversicherung keinem Abschlußzwang unterliegt, kann sie sich ihre Vertragspartner aussuchen. Das führt zu einer günstigeren Riskostruktur als in den gesetzlichen Krankenkassen. Deshalb liegen die Beiträge zur privaten Krankenkasse für den einzelnen, der über der Versicherungspflichtgrenze verdient, in aller Regel niedriger als die zur gesetzlichen. Da im Bereich der Privaten jeder Versicherte einen eigenen Vertrag benötigt, kann dies bei Familien aber anders sein.

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Vor dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist eine Bedarfs- und Kostenanalyse unverzichtbar und gesetzlich vorgeschrieben. Vergleich, Angebot und Beratung können Sie hier kostenlos und unverbindlich anfordern.

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Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung beeinflußt der Umfang der vereinbarten Leistungen natürlich den Beitrag. Auch durch eine Selbstbeteiligung kann man den Beitrag senken. Für Selbständige führt die Vereinbarung einer hohen Eigenbeteiligung zu niedrigeren Beiträgen. Arbeitnehmer sollten aber genauer nachrechnen, denn der Arbeitgeber trägt zwar die Hälfte des Beitrags, nicht aber der eventuell erforderlichen Eigenleistungen. Übrigens: Ein Anrecht auf Arbeitgeberleistungen haben privat Versicherte nur dann, wenn der Versicherer auch einen Standardtarif im Programm hat. Darüber sollte man sich in jedem Fall vor Vertragsschluß informieren.

Sowohl bei der Auswahl der Tarife als auch des Versicherungsunternehmens ist Zeit, Überlegung und Beratung unerläßlich. Wenn man seinen Erwartungshorizont an die Versicherung geklärt hat, also weiß, welche Leistungen man möchte und welche nicht, sollte man die Angebote mehrere Versicherer prüfen. Ganz zum Schluß ist es ratsam einen Probeantrag stellen, damit man weiß, ob der Versicherer Gesundheitszuschläge berechnen wird.