Balneotherapie

Heilung durch angereichertes Wasser

Balneotherapie ist eine Therapie mit angereichertem Wasser. Der Unterschied zur klassischen Hydrotherapie besteht darin, dass es keine Anwendungen mit purem Wasser, sondern mit einem höheren Gehalt gelöster Stoffe gibt. Dabei gibt es neben Bädern auch Trinkkuren und Inhalationen. Der Mindestanteil gelöster Stoffe muss, damit eine Therapieform als Balneotherapie gilt, 1 Gramm pro Kilogramm betragen.

Mögliche Krankheitsbilder, die mit Balneotherapie zumindest unterstützend behandelt werden, sind muskuläre Erkrankungen und Erkrankungen der Gelenke. Darüber hinaus zeigen sich gute Heilerfolge auch bei diversen Hautkrankheiten, Blutdruckstörungen und Atemwegserkrankungen. Die Anwendungen werden üblicherweise im Rahmen einer Kur verabreicht und sind selten eine alleinige Therapie. Oft unterstützen sie die sonstige Behandlung der Grunderkrankung. Neben gelösten Mineralien zählen zur Balneotherapie auch Kleiebäder, Moorbäder, Eichenrinde- und Fichtennadelbäder.

Therapeuten sind in der Regel Schulmediziner, aber auch Physiotherapeuten, die neben Vollbädern auch unter Umständen Teilbäder anwenden.

Grundsätzlich sind die Bäder eher warm als kalt. So unterstützt die Wärme den therapeutischen Effekt und löst zusätzlich Verspannungen und sorgt auch bei Hautkrankheiten für eine Entspannung des Körpers und der Haut.

Eine Sonderform der Balneotherapie ist das sogenannte Stangerbad. Hier wirken neben der Wärme auch kleinste elektrische Ströme, die ein leichtes Kribbeln hervorrufen. Dadurch soll die Muskulatur stimuliert werden und Neuralgien und Rheuma sollen gebessert werden.

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Alternative Heilmethoden (ambulant)