Neue Beitragsbemessungsgrenze: Beiträge steigen für viele

Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2019 vorgelegt

Den Entwurf für die "Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2019" hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Anfang September vorgelegt. Wenn Bundesregierung und Bundesrat zustimmen, steigen die Beitragsbemessungs- und Versicherungpflichtgrenzen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im nächsten Jahr.

Die Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung steigt von 53.100 Euro auf 54.450 Euro pro Jahr. Für freiwillig versicherte Krankenkassen-Mitglieder mit einem Einkommen oberhalb der bisher geltenden Beitragsbemesseungsgrenze erhöhen sich drei Beiträge: der Krankenkassen-Beitrag, der kassenindividuelle Zusatzbeitrag und der Beitrag zur Pflegepflichtversicherung.

Die gesetzlich Krankenversicherten, deren Einkommen über der neuen Beitragsbemessungsgrenze liegt, müssen ab dem kommenden Jahr durchschnittlich 712,39 Euro im Monat für die gesetzliche Krankenversicherung und 138,39 Euro für die Pflegeversicherung (Kinderlose: 149,74 Euro) zahlen. Zusammen sind das 850,78 Euro im Monat und 862,13 Euro bei Kinderlosen.

Hier finden Sie die neuen Werte der Rechengrößen in der Sozialversicherung 2019.