Feldenkrais

Selbstbild erforschen, neue Empfindungsmuster einüben

Die Therapie nach Feldenkrais geht auf ihren Begründer Moshe Feldenkrais zurück. Dieser ging davon aus, dass jeder Mensch nach dem Bild handelt, das er sich von sich selbst macht. Im Fall einer Krankheit ist es demnach nötig, genau dieses Selbstbild, das der Patient von sich hat, nicht nur zu erforschen, sondern gegebenenfalls zu verändern oder zu erweitern. Dieses Bild ist zu Teilen vererbt, zu weiteren Teilen von außen anerzogen und zu weiteren Teilen selbst anerzogen.

Grundsätzlich handelt es sich bei der Therapie nach Feldenkrais, die von speziell ausgebildeten Therapeuten angeboten wird, um eine Art der Bewegungstherapie. Es gibt dabei sowohl Gruppensitzungen als auch Einzelsitzungen. Es wird zwischen der verbalen und der non-verbalen Methode unterschieden. Allerdings darf man sich eine solche Sitzung nicht wie eine klassisch krankengymnastische Therapiestunde vorstellen. Vielmehr vermittelt der Therapeut nach Feldenkrais Anleitungen zu neuen Bewegungsmustern, die dazu einladen, sie nachzuahmen. Durch die veränderten Bewegungsmuster soll nach Feldenkrais Einfluss genommen werden auf die Bereiche Sinnesempfindung, Gefühl und Denken. Die neuen Bewegungsabläufe wirken sich dabei insgesamt verändernd aus. Auf diese Weise soll bei dem Patienten ein neues Selbstbild entstehen.

Feldenkrais wird insbesondere beim großen Komplex der psychosomatischen Erkrankungen eingesetzt. Hinzu kommen orthopädische Krankheitsbilder wie Erkrankungen des Bewegungsapparats und die klassischen Rückenschmerzen, sowie auch Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen.

Diese Krankenkassen übernehmen die Kosten ganz oder teilweise:
Kreuzen Sie in der folgenden Tabelle "Feldenkrais" an und klicken auf "Suche starten". Sie sehen dann, welche Krankenkassen zahlen.

Alternative Heilmethoden (ambulant)