Eigenharntherapie

Harn ist beim gesunden Menschen grundsätzlich hygienisch einwandfrei

Wer das Wort Eigenharntherapie hört, mag zunächst davon befremdet sein, weil es sich bei Harn ja um eine menschliche Ausscheidung handelt. Aber: Der Harn ist beim gesunden Menschen grundsätzlich keimfrei und hygienisch einwandfrei. Eine klassische Kontraindikation für die Eigenharntherapie ist demnach natürlich neben einigen anderen, eher aggressiven Krankheitsbildern, die klassische Harnwegsinfektion.

Die Eigenharntherapie wird in erster Linie bei Heilpraktikern angeboten. Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für die Verwendung des Urins. Zum einen gibt es Trinkkuren, daneben aber auch das sogenannte Harnfasten. Dieses geht zurück auf den Begründer Armstrong. Dieser hatte sich nach eigenen Angaben von einer unheilbaren Tuberkulose damit geheilt, dass er während einer über einmonatigen Fastenphase nichts zu sich nahm als Wasser und seinen eigenen Urin.

Wissenschaftlich gibt es bisher keine Nachweise für die Wirksamkeit der Eigenharntherapie. Dennoch wird Urin sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet. Äußerlich wird ihm eine heilende Wirkung besonders bei Hauterkrankungen, aber auch in Form von Wickeln bei Cellulite, Sonnenbrand und Warzen nachgesagt.

Eine weitere, allerdings weniger verbreitete Anwendung geht davon aus, dass es möglich ist, sogenannte wirksame Bestandteile des Urins zu extrahieren. Diese sollen, so die Verfechter dieser Methode, dann homöopathisch aufbereitet werden und entsprechend den Regeln der Homöopathie verabreicht werden.

Diese Krankenkassen übernehmen die Kosten ganz oder teilweise:
Kreuzen Sie in der folgenden Tabelle "Eigenharntherapie" an und klicken auf "Suche starten". Sie sehen dann, welche Krankenkassen zahlen.

Alternative Heilmethoden (ambulant)