Chelattherapie

Belastungen durch Schwermetalle entgegenwirken

Die Chelattherapie richtet sich an Patienten mit Metallvergiftungen oder auch schon entsprechenden Belastungen. Es werden sogenannte Chelatbildner eingesetzt. Die Behandlung erfolgt durch Umweltmediziner und Mitglieder der Deutschen Ärztegesellschaft für Klinische Metalltoxikologie.

Chelate sind komplexe Verbindungen, die in der Lage sind, sich an die im Körper angereicherten Metalle zu binden und deren natürliche Ausscheidung deutlich zu beschleunigen.

Die Chelattherapie wird allerdings auch in der alternativen Therapie gern als Diagnosemittel zum Nachweis auch schon kleinerer Mengen an Schwermetallbelastung eingesetzt. Dieser Einsatz ist wissenschaftlich nicht haltbar und wird von entsprechenden Fachärzten sogar abgelehnt.

Im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen, beispielsweise Arteriosklerose, erzielte man zunächst scheinbare Fortschritte. Letztlich ließ sich das Wirkprinzip nicht wissenschaftlich nachweisen und selbst die Verfechter der Methode mussten zugeben, dass es sich wohl eher um zufällige Ergebnisse gehandelt hatte.

Wissenschaftlich nachweisbar ist lediglich der Einsatz von Chelatbildnern bei schwereren Belastungen. Hier sind die Ergebnisse sogar deutlich schneller nachweisbar als jegliche Alternativmethoden. Zu berücksichtigen ist, dass Chelatbildner nicht zwischen natürlichen Mineralien und schädlichen Metallen unterscheiden. Der Patient sollte also unter ärztlicher Aufsicht stehen, so dass ein eventueller Mineralmangel mit ernsthaften gesundheitlichen Belastungen schnell aufgefangen werden könnte. Der Einsatz der Chelat-Therapie sollte demnach gründlich abgewogen werden. Im Fall einer schweren Vergiftung ist dringend dazu zu raten.

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Alternative Heilmethoden (ambulant)