Heliotherapie

Behandlung mit Sonnenstrahlen

Heliotherapie, die Behandlung mit Sonnenstrahlen, leitet sich von dem griechischen Wort Helios für Sonne ab. Während es in der Antike, wie Forschungen zeigen, durchaus üblich war, die Patienten der direkten Sonne auszusetzen, geht man heute natürlich anders vor. Man erzeugt die entsprechenden Lichtanteile der Sonne bei der Heliotherapie künstlich.

So hat man den Vorteil, dass man nicht nur viel zielgerichteter therapieren kann. Zusätzlich ist man unabhängig von örtlichen, wettertechnischen und anderen Gegebenheiten. Der Patient muss sich keinen besonders günstigen Ort suchen, er ist unabhängig von Abgasen und anderen Umwelteinflüssen. Stattdessen kann er in einem kontrollierten Raum sehr gezielt behandelt werden.

Besonders bedeutsam sind in der Heliotherapie, die sowohl von Ärzten als auch von Heilpraktikern, vielfach unterstützend zu anderen Maßnahmen eingesetzt wird, einzelne Lichtbestandteile. So nehmen UV-Strahlen Veränderungen auf molekularchemischem und biologischem Gebiet vor. Infrarotstrahlen hingegen erzeugen Wärme. Im Blaulicht, das im sichtbaren Licht enthalten ist, sind ebenfalls Bestandteile enthalten, die Veränderungen auf molekularchemischer Ebene hervorrufen.

Heliotherapie kann bei verschiedenen Krankheitsbildern eingesetzt werden. Die Wärmewirkung wird gern zur Behandlung von Entzündungen, aber auch zum Lösen von Verspannungen eingesetzt. Besonders bekannt ist hier die Infrarotlicht-Therapie, die sogar zu Hause angewendet werden kann. Eine weitere unterstützende Wirkung ist bei Depressionen zu beobachten.


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Alternative Heilmethoden (ambulant)