«Häppi»-Projekt in Hausarztpraxen wird ausgewertet

Immer mehr Hausärzte fehlen, Praxen sind überlastet. Ein Pilotprojekt
mit dem vielversprechenden Namen «Häppi» soll das ändern. Ob das
geklappt hat, soll eine Auswertung zeigen.

Mainz (dpa/lrs) - Mit dem Pilotprojekt «Häppi» sollte die Arbeit der

Hausarztpraxen in Rheinland-Pfalz verbessert werden - nun wird sich
zeigen, ob das geklappt hat. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband
Rheinland-Pfalz stellt an diesem Mittwoch (11.15 Uhr) die Ergebnisse
der Projektauswertung der Universitätskliniken Mainz und Heidelberg
vor.

In sieben ausgewählten Praxen im ländlichen Raum wurde für sechs
Monate getestet, wie mit neuen Teamstrukturen und dem Einsatz von
digitalen Instrumenten die Arbeit besser verteilt und damit mehr Zeit
für die Patientinnen und Patienten geschaffen werden kann.

Neben dem Einsatz von Videosprechstunden, Online-Terminierung oder
Messengerdiensten liegt ein Schwerpunkt auf dem Einsatz KI-basierter
Telefonassistenz. «Häppi» (Hausärztliches Primärversorgungszentru
m,
Patientenversorgung Interprofessionell) wurde mit Mitteln des Landes
Rheinland-Pfalz und durch die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland mit
insgesamt bis zu 280.000 Euro gefördert.

Zur Projektevaluierung werden auch Vertreter aus dem Ministerium für
Wissenschaft und Gesundheit und der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
erwartet.

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