Hantavirus - Schiffspassagieren in Frankfurt «geht es gut»

Vier deutsche Passagiere der «Hondius» wurden in die Uniklinik in
Frankfurt gebracht. Dort stehen unter anderem Tests an. Doch lange
bleiben sollen sie nicht.

Frankfurt/Main (dpa) - Bei den vier deutschen Passagieren des von
einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs gibt es nach
Angaben der Universitätsmedizin Frankfurt bisher keine Hinweise auf
eine Erkrankung. «Den untersuchten Personen geht es gut», sagte Timo
Wolf, Leiter der Sonderisolierstation für hochpathogene
Infektionserreger, laut Mitteilung.

Die vier Menschen seien in der Nacht zum Montag sicher in das
Uniklinikum Frankfurt transportiert und dort aufgenommen worden. Die
Personen würden dort in der spezialisierten Sonderisolierstation
betreut und medizinisch untersucht, hieß es in der Mitteilung.
«Außerdem werden zur Sicherheit Proben in den virologischen Laboren
sowohl in Frankfurt als auch Marburg auf das Virus getestet.»

Geplant sei zurzeit, die Menschen «zeitnah» zu entlassen und in ihre
Heimatbundesländer zu verlegen.

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