Evakuierung der Menschen von «Hondius» vor Abschluss

Sobald alle Passagiere ausgeschifft sind, soll das Kreuzfahrtschiff
Teneriffa Richtung Rotterdam verlassen. Spanien spricht von einer
erfolgreichen Aktion unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.

Madrid/Granadilla (dpa) - Die Ausschiffung und anschließende
Heimreise der Passagiere und Besatzungsmitglieder des von Infektionen
mit dem Hantavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes «Hondius» auf
Teneriffa steht vor dem Abschluss. Voraussichtlich im Laufe des
Nachmittags sollten acht der Menschen nach Australien und Angehörige
mehrerer Nationen in die Niederlande geflogen werden, teilten die
spanischen Behörden mit. Um Bürger welcher Länder es sich handelte,
war zunächst nicht genau bekannt. Eine Restbesatzung von rund 30
Seeleuten solle für die Weiterfahrt nach Rotterdam an Bord bleiben. 

Insgesamt starben bisher drei Passagiere der «Hondius», bei denen
eine Infektion mit der Unterart Andesvirus nachgewiesen wurde oder
vermutet wird. Diese südamerikanische Variante des Hantavirus kann
bei engem Kontakt wie auf einem Kreuzfahrtschiff auch von Mensch zu
Mensch übertragen werden. Wegen der langen Inkubationszeit ordneten
die spanischen Behörden für die 14 Spanier von der «Hondius» eine
Quarantäne von bis zu 42 Tagen gerechnet ab dem 6. Mai an.

Spanien zufrieden - Polizist stirbt an Herzinfarkt

Am Vortag waren insgesamt 94 Passagiere und Besatzungsmitglieder aus
19 Nationen, darunter auch vier Deutsche, von der Urlauberinsel im
Atlantik in Richtung ihrer Heimatländer geflogen worden. Die
spanische Regierung wertete die unter strengen
Sicherheitsvorkehrungen abgelaufene Evakuierung der Menschen als
großen Erfolg. Allerdings sei einer der beteiligten Polizisten durch
einen Herzinfarkt gestorben.

Den Plänen zufolge soll die «Hondius», die seit dem Morgen mit
Ausrüstungsgütern versorgt wurde, am frühen Abend vom Hafen
Granadilla im Süden Teneriffas aus Richtung Rotterdam in See stechen.
Mit an Bord ist auch der Leichnam einer Deutschen, die während der
Kreuzfahrt am 2. Mai gestorben war. Auch das Gepäck der Evakuierten,
die im Flugzeug nur Handgepäck mitnehmen durften, befand sich weiter
an Bord. In den Niederlanden soll das Schiff desinfiziert werden.

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