Ministerium: Keine Thüringer auf Hantavirus-Kreuzfahrtschiff
Der Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff macht weltweit
Schlagzeilen. In Thüringen gibt das Gesundheitsministerium
Entwarnung.
Erfurt (dpa/th) - Unter den Passagieren des von einem
Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs sind nach
bisherigem Kenntnisstand keine Thüringer gewesen. Weder dem
Gesundheitsministerium noch dem Landesamt für Verbraucherschutz
liegen Informationen vor, dass sich Personen aus dem Freistaat auf
der «Hondius» befunden haben. Das teilte Ministerium auf Anfrage
mit.
Am Sonntagnachmittag waren unter anderem vier deutsche Passagiere des
Schiffs per Evakuierungsflug von der Kanareninsel Teneriffa, wo die
«Hondius» nach mehreren Wochen auf See angelegt hatte, ins
niederländische Eindhoven gebracht worden. Alle waren ohne Symptome,
wie das spanische Gesundheitsministerium vor dem Abflug mitteilte.
RKI-Chef sieht keine Pandemie-Gefahr
Der Chef des deutschen Robert Koch-Instituts (RKI) sieht derweil
keine Gefahr für die Bevölkerung. Das Virus könne Menschen sehr krank
machen, sagte Lars Schaade am Sonntagabend im ZDF-«heute journal».
«Aber die gute Nachricht ist eigentlich, das ist kein Virus, das sich
verbreitet. Und insofern kann ich, glaube ich, sagen: Ich sehe
eigentlich keine Gefährdung für die Bevölkerung in Deutschland und
auch keine Pandemie-Gefahr.»
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