Hantavirus-Kontaktperson kommt zur Kontrolle nach Düsseldorf
Auf der «Hondius» gab es Infektionen mit dem Hantavirus, auch
Todesfälle. Eine «Kontaktperson» soll nun vorsorglich in Düsseldorf
untersucht werden. Schon der Transport nach NRW ist aufwendig.
Düsseldorf (dpa) - Eine Person, die auf dem Kreuzfahrtschiff
«Hondius» Kontakt zu einem Hantavirus-Fall hatte, soll zur Sicherheit
in Düsseldorf untersucht werden. «Die Feuerwehr Düsseldorf und das
Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) übernehmen heute gemeinsam den
Transport und die vorsorgliche medizinische Abklärung», berichtete
das Klinikum. Man gehe davon aus, dass die betreffende Person nicht
infiziert sei.
«Es handelt sich um eine Kontaktperson ohne bestätigten Nachweis
einer Hantavirus-Infektion. Die Aufnahme erfolgt rein vorsorglich zur
medizinischen Abklärung», betonte das Klinikum. Der oder die
Betroffene aus Deutschland - zur Person wurden keine genauen Angaben
gemacht - sei eine «asymptomatische» Kontaktperson. Auf der
Infektionsstation sollten eine klinische Ersteinschätzung sowie eine
infektiologische Untersuchung erfolgen.
Transport durch spezialisierte Einsatzkräfte der Feuerwehr
Die Person werde von spezialisierten Einsatzkräften der Feuerwehr von
einem Flughafen in den Niederlanden nach Düsseldorf transportiert.
Nach Medienberichten wird die Person am Flughafen Schiphol erwartet.
Die Düsseldorfer Feuerwehr meldete: «Die Übernahme der Kontaktperson
ist für die Abendstunden geplant.» Und zwar an einem Flughafen bei
Amsterdam.
Derzeit befinde sich ein Hochinfektionstransport - mit Fahrzeugen von
Rettungsdienst und Feuerwehr - auf dem Weg in die Niederlande, dieser
sei auf hochinfektiöse Patienten ausgelegt. Zudem sei ein
Vorauskommando unterwegs zu dem niederländischen Airport, schilderte
die Feuerwehr weiter.
Auf der «Hondius» war es zu Infektionen mit dem Hantavirus gekommen -
ein älteres niederländisches Ehepaar und eine deutsche Frau starben.
Ein Passagier wurde nun nach seiner Rückkehr in die Schweiz positiv
auf das Hantavirus getestet.
WHO: Drei Erkrankte auf dem Weg in die Niederlande
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind drei
Patienten mit Verdacht auf das Hantavirus vom Kreuzfahrtschiff
«Hondius» evakuiert worden. Die Patienten seien auf dem Weg zur
medizinischen Behandlung in den Niederlanden, schrieb WHO-Chef Tedros
Adhanom Ghebreyesus auf X.
Die WHO arbeite mit den Schiffsbetreibern daran, die Gesundheit von
Passagieren und Besatzung engmaschig zu überwachen und gegebenenfalls
Evakuierungen zu veranlassen. In dieser Phase bleibe «das gesamte
öffentliche Gesundheitsrisiko niedrig».
Aus dem niederländischen Außenministerium hieß es, bei den in zwei
Flügen evakuierten Betroffenen handele sich um einen Briten (56),
einen Niederländer (41) und eine Deutsche (65). Die 65-Jährige sei
die Person, die in einer Klinik in Düsseldorf untersucht werden
solle. Sie habe bisher keine Symptome.
Das Uniklinikum äußerte sich auf Anfrage nicht zu der erwarteten
Person - nicht zu Alter, Geschlecht oder Wohnort. Wann genau sie am
Klinikum eintreffen werden, könne man ebenfalls nicht sagen, meinte
ein UKD-Sprecher.
«Die medizinische und infektiologische Ersteinschätzung erfolgen auf
der Infektionsstation des Universitätsklinikums Düsseldorf», kündig
te
das UKD an. Geplant seien auch weiterführende virologische
Laboruntersuchungen. «Anschließend soll die Person zeitnah an ihren
Heimatort in Deutschland weiterverlegt werden», hieß es ohne
Detailangaben.
Online-Wechsel: In drei Minuten in die TK
Online wechseln: Sie möchten auf dem schnellsten Weg und in einem Schritt der Techniker Krankenkasse beitreten? Dann nutzen Sie den Online-Beitrittsantrag der TK. Arbeitnehmer, Studenten und Selbstständige, erhalten direkt online eine vorläufige Versicherungsbescheinigung. Die TK kündigt Ihre alte Krankenkasse.
hkk: Günstigste Krankenkasse
In drei Minuten in die hkk wechseln: Nutzen Sie das Online-Beitrittsformular der hkk. Wechseln Sie schnell, sicher und bequem online.