Mindestens alle drei Wochen: Merz besucht seine Eltern regelmäßig

Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt sich regelmäßig Zeit, um seine
Eltern im Pflegeheim zu besuchen. Was ihn die Heimplätze kosten? Das
behält er lieber für sich.

Berlin (dpa) - Ungeachtet vieler beruflicher Verpflichtungen besucht
Bundeskanzler Friedrich Merz seine Eltern regelmäßig. In einem
«Spiegel»-Interview sagte der CDU-Chef: «Ich versuche, sie so häufi
g
wie möglich zu besuchen, alle drei Wochen mindestens.» 

Er habe das «große Glück», dass beide noch lebten, sagte Merz. Sein

Vater ist schon über 100 Jahre alt, seine Mutter fast 100. Beide
seien im Pflegeheim.

Angesprochen auf eine Pflegereform sagte der Kanzler, seine Regierung
wolle dafür sorgen, dass diejenigen, die Pflege brauchten, sie auch
bekommen und das Ganze in einem menschenwürdigen Umfeld stattfinde.
«Ich weiß aus der eigenen Familie, worüber ich da spreche.»

Mit der Pflege seiner Eltern in der Einrichtung zeigte sich der
Bundeskanzler zufrieden. «Die Mitarbeiter dort machen das sehr, sehr
gut», sagte der 70-Jährige. «Aber ich sehe auch alle Probleme, die
damit einhergehen.» 

Auf die Frage, was er im Monat für den Heimplatz zahle, wollte der
Kanzler nicht antworten. Das mache er nicht öffentlich, antwortete
er, verriet aber: «Im Monat ziemlich viel.»

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