Schwesig warnt Warken: Hautkrebsvorsorge nicht einschränken

Die Gesundheitsministerin will das alle zwei Jahre mögliche
Hautkrebs-Screening nicht mehr von den Kassen bezahlen lassen, wenn
keine Symptome vorliegen. Aus der SPD erntet sie heftigen
Widerspruch.

Berlin (dpa) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela
Schwesig (SPD) kritisiert das Vorhaben von
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die Hautkrebsvorsorge
als Kassenleistung einzuschränken. «Das Hautkrebs-Screening zu
streichen, ist völlig falsch. Bei der Bekämpfung von Krebs ist die
Früherkennung entscheidend. Wir müssen Krebs bekämpfen. Die Zahlen
für Hautkrebs sind alarmierend. Wir müssen Prävention stärken und
nicht schwächen.»

Schwesig, die selbst eine Brustkrebserkrankung überstanden hat,
betonte: «Es ist richtig, dass die Bundesregierung eine
Gesundheitsreform plant. Die Krankenkassenbeiträge können nicht immer
weiter steigen. Aber die muss auch gerecht und vernünftig sein.»

Nach den Plänen von Warken soll die bisher alle zwei Jahre mögliche
Hautkrebsvorsorge auch ohne Symptome nicht mehr von den gesetzlichen
Krankenkassen bezahlt werden.

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