20 Drogentote in Sachsen - Linke erwartet mehr Unterstützung

In Sachsen starben im vergangenen Jahr mindestens 20 Menschen nach
Drogenkonsum. Die Linke fordert mehr Prävention und Unterstützung für

Hilfesysteme.

Dresden (dpa/sn) - Mindestens 20 Menschen sind im vergangenen Jahr in
Sachsen nach Drogenkonsum gestorben. Zudem wurden den Behörden sechs
Fälle von Betroffenen nachgemeldet, die bereits im Jahr 2024 ums
Leben kamen, wie eine Kleine Anfrage von Linke-Politikerin Juliane
Nagel im Landtag ergab. Somit lag die Zahl im Jahr 2024 bei 34
Drogentoten.

Die Staatsregierung dürfe nicht tatenlos zusehen, betonte Nagel. «Das
ärztliche Personal braucht Anreize, zu substituieren. Suchtprävention
und Hilfesysteme müssen gut ausgestattet werden». Mit zehn Toten gab
es mit Abstand die meisten Fälle in Leipzig. Dabei stehe in der
Messestadt ein fertiges Konzept für einen Drogenkonsumraum,
Ausstattung, Träger und Mitarbeitende bereit. Aufgrund der
schwierigen Haushaltslage wurde das Projekt allerdings auf Eis
gelegt.

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