Krankenstand der AOK-Versicherten leicht gesunken
Die Zahlen seien im Saarland insgesamt rückläufig, teilt die AOK mit
- außer für eine Art von Erkrankungen.
Saarbrücken (dpa/lrs) - Der Krankenstand der bei der AOK versicherten
Beschäftigten im Saarland ist vergangenes Jahr leicht zurückgegangen.
«Bei den beruflichen Fehlzeiten war insgesamt ein rückläufiger Trend
zu erkennen. Ausnahme bilden die psychischen Erkrankungen, die nach
wie vor auf hohem Niveau lagen», erklärte die
AOK-Vorstandsvorsitzende Martina Niemeyer.
Der Krankenstand fiel den Angaben zufolge 2025 im Jahresvergleich um
0,3 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent. Der Höchstwert wurde mit 8,7
Prozent im Februar erreicht.
Meiste Fehltage durch Muskel- und Skeletterkrankungen
Den Angaben zufolge verursachten Muskel- und Skeletterkrankungen mit
19,0 Prozent die meisten Fehltage. Es folgten Atemwegserkrankungen
und psychische Erkrankungen mit jeweils 14,0 Prozent sowie
Verletzungen mit 8,8 Prozent. Eine Arbeitsunfähigkeit dauerte im
Durchschnitt 11,2 Tage, das waren 0,2 Kalendertage weniger.
Die meisten Fälle gehen auf die Krankheitsarten Atemwege mit 27,1
Prozent, Muskel/Skelett mit 13,9 Prozent, Verdauung mit 6,5 Prozent
und Verletzungen mit 5,3 Prozent zurück, wie die AOK mitteilte.
Langzeiterkrankungen verursachten 40,6 Prozent aller Ausfalltage.
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