Arbeitnehmer waren 2025 im Schnitt 27,5 Tage krank
Die AOK-Versicherten fehlten 2025 seltener krankheitsbedingt im Job.
Die meisten Krankschreibungen gab es wegen Erkältung. Für die
längsten Ausfälle sorgten psychische Leiden.
Schwerin (dpa/mv) - Der Rückgang krankheitsbedingter Fehltage bei der
Arbeit hat sich der AOK zufolge im vergangenen Jahr in
Mecklenburg-Vorpommern fortgesetzt. Einer Auswertung von Daten der
größten Krankenkasse im Nordosten ergab 27,5 Fehltage wegen Krankheit
im Jahr 2025. Der bisherige Höchststand war demnach 2022 mit 28,8
Tagen verzeichnet worden. Seither gehen die Zahlen zurück, wie die
AOK mitteilte.
Die meisten Krankschreibungen gibt es den Angaben zufolge wegen
Erkältungen - 75 von 100 Fällen entfielen 2025 darauf, wie es hieß.
Auf Platz zwei liegen Muskel-Skelett-Erkrankungen, gefolgt von
Verdauungsproblemen, psychischen Erkrankungen, Verletzungen und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Zunahme bei psychischen Leiden
Das Wissenschaftliche Institut der AOK hat für seine Statistik Daten
der AOK-Mitglieder ausgewertet, wie es hieß. Dabei sei den
Wissenschaftlern aufgefallen, dass die Diagnosen für psychische
Erkrankungen zunehmen. «Sie sind einer der Hauptgründe für
Langzeiterkrankungen», hieß es.
Psychische Erkrankungen verursachten im Schnitt rund 28 Fehltage je
Krankheitsfall. Seit 2016 hätten die Fehlzeiten um 61 Prozent
zugenommen. Häufige Ursachen für psychische Leiden seien
Arbeitsverdichtung, fehlende Ressourcen, aber auch private
Belastungen.
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