Deutlich weniger Grippefälle in Bayern als in der Vorsaison
Die Grippewelle ist vorbei: 43.935 gemeldete Fälle in Bayern, weniger
als in der letzten Saison. Wieso der Schutz vor Infektionen aber laut
Ministerin weiter wichtig bleibt.
München (dpa/lby) - In Bayern hat es in den vergangenen Monaten im
Jahresvergleich weniger Grippefälle gegeben. Die Gesundheitsämter im
Freistaat hätten insgesamt 43.935 Influenza-Fälle gemeldet, teilte
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) auf Anfrage der
Deutschen Presse-Agentur mit. In der vorherigen Grippesaison sei die
Zahl zur gleichen Zeit mit 64.982 Fällen deutlich höher gewesen.
Nach den virologischen Kriterien des Robert Koch-Instituts ist laut
Gerlach die Grippewelle in Bayern nun offiziell beendet. Begonnen
hatte die Welle Ende November 2025, kurz nach dem Jahreswechsel hatte
sie ihren Höhepunkt.
Laut den Meldedaten wurden in Bayern in dieser Grippesaison bislang
188 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Influenza-Infektion
registriert, überwiegend bei älteren Menschen. Im selben Zeitraum der
Saison 2024/25 seien es 192 Todesfälle gewesen. «Die Zahlen zeigen:
Eine Grippe-Erkrankung kann vor allem bei Älteren und Menschen mit
chronischen Erkrankungen zu schweren Komplikationen führen», sagte
die Ministerin. «Es bleibt weiterhin wichtig, sich vor Infektionen zu
schützen.»
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