Streit um Abtreibungsverbot - Demo und Gerichtsverhandlung

In erster Instanz war ein Klinikarzt gegen das Abtreibungsverbot
eines katholischen Krankenhausträgers in Lippstadt erfolglos. Nun
wird in zweiter Instanz verhandelt - und vorher demonstriert.

Lippstadt (dpa) - Der Streit um ein Abtreibungsverbot zwischen einem
Chefarzt des Klinikums Lippstadt und dem katholischen
Krankenhausträger geht in die nächste Instanz. In Hamm wird der
aufsehenerregende Fall nun am Donnerstag (12.15 Uhr) in einem
Berufungsverfahren am Landesarbeitsgericht Hamm behandelt. Eine
Entscheidung noch am selben Tag wird erwartet.

Der Mediziner Joachim Volz hatte gegen Dienstanweisungen des
fusionierten «Klinikum Lippstadt - Christliches Krankenhaus» geklagt
- und war im Sommer in erster Instanz gescheitert. Das Arbeitsgericht
Hamm hatte die Klage zurückgewiesen, die Vorgaben des Klinikträgers
als Arbeitgeber seien rechtmäßig, hieß es damals. In den Anweisungen

werden dem Gynäkologen Abtreibungen - abgesehen von eng gefassten
Ausnahmefällen - im Klinikum Lippstadt und auch in seiner der
Privatpraxis in Bielefeld untersagt. 

Vor der Berufungsverhandlung ist eine Demo (10.00 Uhr) unter dem
Motto «gegen das katholische Abtreibungsverbot» geplant, an der auch
mehrere Politiker aus Bund und Land teilnehmen wollen.

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