Allianz für die Produktion von Displays auf Autoscheiben

Die Frontscheibe als Autodisplay mit verschiedenen Anzeigen - an
Technologien für diese neue Ausstattung arbeiten mehrere Firmen. Was
sie erreichen wollen.

Jena (dpa/th) - Die Frontscheibe soll Autofahrern alle nötige
Informationen geben - daran arbeitet das Optik-Unternehmen Carl Zeiss
mit drei Partnern. Mit dem Klebebandhersteller tesa sowie den Firmen
Saint-Gobain Sekurit und Hyundai Mobis sei eine Allianz gebildet
worden, um die Massenproduktion sogenannter holografischer
Windschutzscheiben-Displays voranzutreiben, teilte Zeiss in Jena mit.
Die Displays auf der Frontscheibe fungieren dabei im Blickfeld des
Fahrers wie eine digitale Anzeige aller wichtiger Informationen. 

Die Allianz solle eine Komplettlösung für Autohersteller bieten.
Derzeit würden Fahrinformationen vielfach außerhalb des Blickfelds
des Fahrers gegeben - eine zunehmende Anzahl an Displays dominiere
das Cockpit von Autos heißt es in der Mitteilung. 

Die gemeinsame Lösung der vier Partner solle «herkömmliche
Windschutzscheiben in intelligente, transparente
Infotainment-Interfaces» verwandeln. Die Allianz strebe den Start der
Serienproduktion bis 2029 an. Innerhalb des Zeiss-Konzerns sei die
Jenaer Tocher Zeiss Microoptics einbezogen.

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