Neue Regeln für Apotheken-Notdienste - längere Wege möglich
Brandenburgs Apotheken müssen künftig weniger oft Notdienste
anbieten. Das bedeutet für die Kunden mitunter längere Wege. Warum
greifen die Apotheken zu der Maßnahme?
Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburg wird der Apotheken-Notdienst neu
organisiert. Ab März solle jede öffentliche Apotheke alle 20 Tage zum
Notdienst verpflichtet sein, sagte eine Sprecherin der
Landesärztekammer. Bisher war in den meisten Kreisen ein 13-tägiger
Turnus üblich. «Für viele Apotheken bedeutet dies eine spürbare
Reduzierung der jährlichen Dienstbelastung.»
Für Kunden ergeben sich aus der Umstellung auch Nachteile. «Für den
Patienten kann es längere Wege bedeuten», sagte die Sprecherin. Es
sei eine Kompromisslösung, um die vorhandenen Ressourcen bestmöglich
zu nutzen. Denn würden die Apotheken aufgrund der Arbeitsbelastung
wegbrechen, könnten diese auch keine Notdienste mehr anbieten.
Die Neuregelung tritt zum 1. März 2026 in Kraft und wird zunächst bis
zum 31. Dezember 2026 als Modellprojekt umgesetzt. Danach soll das
Modell evaluiert werden.
Die Situation der Apotheken ist in Brandenburg teilweise angespannt.
Die Häuser klagen über eine hohe Arbeitsbelastung, gestiegene Kosten
und eine geringe Vergütung. In den letzten Jahren sank die Zahl der
Apotheken im Land.
Hinzu kommt der wachsende Markt der Online-Apotheken, die den
ortsansässigen Apotheken das Geschäft abgraben, aber keine Notdienste
übernehmen.
BKK firmus: Auch 2026 günstigste Krankenkasse
In drei Minuten in die BKK firmus wechseln: Nutzen Sie das Online-Beitrittsformular der BKK firmus. Wechseln Sie schnell, sicher und bequem online.
Online-Wechsel: In drei Minuten in die TK
Online wechseln: Sie möchten auf dem schnellsten Weg und in einem Schritt der Techniker Krankenkasse beitreten? Dann nutzen Sie den Online-Beitrittsantrag der TK. Arbeitnehmer, Studenten und Selbstständige, erhalten direkt online eine vorläufige Versicherungsbescheinigung. Die TK kündigt Ihre alte Krankenkasse.