Vogelgrippe: Tierpark Chemnitz muss zahlreiche Vögel töten
Nach dem Fund toter Hühner musste der Tierpark Chemnitz zu
drastischen Maßnahmen greifen. Wie es dort nun weitergeht und wann
Besucher wieder Einlass bekommen.
Chemnitz (dpa/sn) - Nach einem Ausbruch der Vogelgrippe hat der
Tierpark Chemnitz Dutzende Tiere getötet. Die aviäre Influenza sei
bei 51 von 67 Vögeln im Gänse- und Ententeich nachgewiesen worden,
informierte die Stadt. Daraufhin sei der gesamte Bestand «per
Injektionsnarkose schmerzfrei getötet» worden. Bei den anderen
Vogelbeständen des Tierparks seien die Ergebnisse dagegen negativ
gewesen. Insgesamt wurden 286 Vögel auf die Vogelgrippe getestet.
Am Ententeich des Tierparks waren vorige Woche zwei tote Hühner
gefunden worden. Bei ihnen wurde daraufhin das Vogelgrippevirus
nachgewiesen.
Tierpark öffnet am Freitag wieder für Besucher
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sollen die
Sicherheitsvorkehrungen weitere drei Wochen in Kraft bleiben.
Deswegen werden die Vögel weiterhin in Gruppen streng getrennt
voneinander gehalten. Das Areal um den Gänse- und Ententeich müsse
gereinigt und desinfiziert werden, hieß es.
Am Freitag (6. Februar) soll der Tierpark wieder für Besucher öffnen.
Der Zugang erfolge über Seuchenmatten, um die Schuhsohlen der
Besucher zu desinfizieren. Zudem werden nicht alle Tiere zu sehen
sein.
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