Klingbeil: Kopfschütteln über Zahnarzt-Debatte
Reformen müssten jetzt kommen, sagt der Vizekanzler - aber nicht so,
wie der CDU-Wirtschaftsrat es am Wochenende vorschlug.
Berlin (dpa) - Vizekanzler Lars Klingbeil hat sein Unverständnis über
die Vorschläge zu Einschnitten für gesetzlich Krankenversicherte beim
Zahnarzt geäußert. «Ich glaube nicht, dass wir in unserem Land
wollen, dass man vom Zustand der Zähne ablesen kann, wie der
Geldbeutel ausgestattet ist», sagte Klingbeil bei einem Besuch in
Warschau. Auf solche Vorstöße könne er nur mit Kopfschütteln
reagieren.
Zugleich kritisierte der SPD-Chef, es gebe seit Wochen eine Debatte
im Land, in der fleißigen Menschen gesagt werde, sie müssten mehr
arbeiten oder sich hier oder da hinten anstellen. Dabei könnten die
nötigen Reformen nur funktionieren, wenn man alle mitnehme und nicht
einzelne Gruppen immer die Last trügen.
Der CDU-Wirtschaftsrat, ein parteinaher Unternehmer-Verein, hatte am
Wochenende eine Debatte über eine Privatisierung von Zahnarztkosten
angestoßen. Zahnarztbehandlungen sollten aus dem Leistungskatalog der
gesetzlichen Krankenversicherung herausgenommen werden. Ein
Regierungssprecher hat bereits betont, dass Schwarz-Rot derzeit keine
derartigen Reformpläne habe.
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