Nach tödlichen Schüssen in den USA - Merz zeigt sich besorgt
Erneut tödliche Schüsse durch US-Bundesbeamte in den Vereinigten
Staaten: Merz nennt die Nachrichten besorgniserregend - und setzt auf
Aufklärung.
Hamburg/Minneapolis (dpa) - Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich
nach den tödlichen Schüssen von US-Bundesbeamten auf einen
Krankenpfleger in den Vereinigten Staaten besorgt gezeigt. «Ich muss
jedenfalls sagen, dieses Ausmaß an Gewaltanwendung in den USA finde
ich besorgniserregend», sagte er bei einer Pressekonferenz nach dem
Nordsee-Gipfel in Hamburg. «Ich gehe davon aus, dass die
amerikanischen Behörden jetzt wirklich aufklären, ob es notwendig
war, hier zu schießen, ob es wirklich eine Bedrohung der beteiligten
Beamten gegeben hat.»
Am Samstagmorgen war der 37 Jahre alte US-Bürger Alex Pretti durch
Schüsse von Bundesbeamten in Minneapolis ums Leben gekommen. Die
US-Regierung stellt die tödlichen Schüsse als Selbstverteidigung dar.
Bereits Anfang Januar war die 37-jährige Renée Good ebenfalls in
Minneapolis von ICE-Beamten erschossen worden.
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