Was wir über die Schüsse in Minneapolis wissen und was nicht

Wieder fallen in Minneapolis Schüsse bei einem Einsatz von
Bundesbeamten. Ein Mann wurde getötet. Bund und örtliche Behörden
widersprechen sich in manchen Details.

Minneapolis (dpa) - Bereits Anfang Januar starb eine Frau in
Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota nach Schüssen eines Beamten
der Einwanderungsbehörde ICE. Nun stirbt erneut ein Mann - wieder
nach Schüssen bei einem Einsatz von Bundesbeamten. Vieles ist noch
unklar. Ein Überblick:

Was wir wissen

* Das Geschehen: In Minneapolis wurde am Samstagvormittag
(Ortszeit) eine Person nach Schüssen durch einen Bundesbeamten für
tot erklärt, wie das US-Heimatschutzministerium mitteilte.
* Der Tote: Bei dem Toten handelt es sich um den 37-jährigen Alex
Pretti aus Minneapolis. Seine Eltern werfen den Einsatzkräften in
einer Stellungnahme vor, ihren Sohn ohne legitimen Grund getötet zu
haben. Er soll laut US-Medienberichten als Krankenpfleger gearbeitet
haben.
* Die Waffe: Das Heimatschutzministerium teilte mit, die getötete
Person sei bewaffnet gewesen. Die Behörde veröffentlichte das Foto
einer Pistole. US-Präsident Donald Trump betonte, die Waffe sei
geladen gewesen. Nach Angaben des Polizeichefs von Minneapolis war
der Getötete berechtigt, eine Waffe zu tragen.

Was wir nicht wissen

* Todeszeitpunkt: Es ist unklar, ob Pretti am Einsatzort oder erst
im Krankenhaus starb. Laut Heimatschutzministerium wurde der Mann vor
Ort für tot erklärt, der Polizeichef sprach hingegen davon, dass er
erst im Krankenhaus für tot erklärt wurde. Polizisten der Stadt
hätten den Mann mit mehreren Schussverletzungen vorgefunden. Er sei
in ein Krankenhaus gebracht worden.
* Der Ablauf: Viele Details sind laut den Behörden noch unklar.
Etwa, in welcher konkreten Situation der Schusswaffeneinsatz erfolgte
und ob beziehungsweise wie die angebliche Bewaffnung des Mannes zum
Einsatzablauf beitrug. Das US-Heimatschutzministerium stellt den Fall
so dar, dass der Beamte geschossen habe, um sich selbst zu
verteidigen. Ministerin Kristi Noem sagt, der Mann habe die Beamten
angegriffen. Trumps einflussreicher Vizestabschef Stephen Miller
sprach von einem «inländischen Terroristen». Prettis Eltern
erklärten, ihr Sohn habe keine Waffe in der Hand gehalten. Er habe
versucht, eine von einem Beamten zu Boden gebrachte Frau zu schützen
und sei mit Pfefferspray besprüht worden, bevor die Schüsse fielen.
* Der Hintergrund: Es ist unklar, warum sich der Mann am Tatort
aufhielt. Das Heimatschutzministerium teilte mit, dass sich der
Einsatz der Beamten gegen einen Ausländer gerichtet habe, der sich
illegal in den USA aufgehalten habe und wegen eines gewaltsamen
Übergriffs gesucht worden sei. Ob der Getötete in einer Verbindung zu
dem Ausländer steht oder welche Rolle er in dem Geschehen vor den
Schüssen spielte, ist unklar.

BKK firmus: Auch 2026 günstigste Krankenkasse

In drei Minuten in die BKK firmus wechseln: Nutzen Sie das Online-Beitrittsformular der BKK firmus. Wechseln Sie schnell, sicher und bequem online.

Jetzt der BKK firmus beitreten



Online-Wechsel: In drei Minuten in die TK

Online wechseln: Sie möchten auf dem schnellsten Weg und in einem Schritt der Techniker Krankenkasse beitreten? Dann nutzen Sie den Online-Beitrittsantrag der TK. Arbeitnehmer, Studenten und Selbstständige, erhalten direkt online eine vorläufige Versicherungsbescheinigung. Die TK kündigt Ihre alte Krankenkasse.

Jetzt der TK beitreten





Zur Startseite