Missbrauchsverdacht und Behandlungsverbot gegen Gynäkologen

Polizisten durchsuchen eine Praxis in Niederbayern. Der Verdacht: Ein
Arzt soll Patientinnen sexuell missbraucht haben. Was zu den
Vorwürfen bislang bekannt ist.

Straubing (dpa/lby) - Wegen Missbrauchsverdachts haben Polizisten
Praxis- und Privaträume eines Gynäkologen in Niederbayern durchsucht.
Der Mediziner werde verdächtigt, Patientinnen sexuell missbraucht zu
haben, teilte die Polizei mit. Mutmaßlich betroffene Frauen hätten
sich bei der Polizei gemeldet. 

Bisher sei eine einstellige Zahl an mutmaßlich betroffenen
Patientinnen des Arztes bekannt, sagte eine Polizeisprecherin. Die
Ermittler prüfen aber, ob weitere Frauen durch den Mediziner
missbraucht worden sein könnten.

Ein Haftbefehl gegen den Mann wurde demnach gegen strenge Auflagen
außer Vollzug gesetzt. Unter anderem sei ihm verboten worden, weiter
Patientinnen zu behandeln. Die Kripo ermittelt weiter in dem Fall.

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