Brandopfer aus Crans-Montana nach Deutschland verlegt

Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana reichen die Kapazitäten in
der Schweiz nicht für die Behandlung aller Opfer aus. Jetzt sind die
ersten Patienten nach Deutschland gebracht worden.

Halle/Crans-Montana (dpa) - Die ersten schwer verletzten Opfer der
Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana sind zur
Behandlung nach Deutschland gebracht worden. Eine Person sei am
Freitagabend im Brandverletztenzentrum des Klinikums Bergmannstrost
in Halle (Saale) angekommen, sagte Kliniksprecherin Susann Winter am
Samstag. «Wir gehen davon aus, dass noch weitere Patienten kommen
werden.»

Auch in Ludwigshafen sind nach Angaben des rheinland-pfälzischen
Innenministeriums zwei Patienten angekommen. Ein Brandopfer der
Schweizer Katastrophe wird in Stuttgart behandelt, zwei weitere
wurden in Tübingen aufgenommen, wie die betroffenen Kliniken am
Freitag bestätigten.

Im Unfallkrankenhaus in Berlin wurden drei Patienten erwartet. Im
Klinikum St. Georg in Leipzig hatte ebenfalls am Freitag eine Person
eintreffen sollen. Der ursprünglich angemeldete Patient habe wegen
seiner schweren Verletzungen jedoch nicht transportiert werden
können, teilte Sprecherin Manuela Powollik am Samstag mit. Nun solle
ein anderes Brandopfer nach Leipzig geflogen werden.

Kliniken unter anderem in Köln und Hannover

Auch in einem Krankenhaus in Köln-Merheim in Nordrhein-Westfalen wird
eine schwerbrandverletzte Person aus Crans-Montana behandelt, wie
eine Sprecherin der Städtischen Kliniken bestätigte. Zuvor hatte der
WDR darüber berichtet. Das Universitätsklinikum Bergmannsheil in
Bochum hat zwei Versorgungsplätze in seinem Zentrum für
Schwerbrandverletzte zugesagt. In der Medizinischen Hochschule
Hannover (MHH) wird nach Informationen der «Hannoverschen Allgemeinen
Zeitung» eine Frau mit schwersten Brandverletzungen behandelt.

50 Patienten werden ins Ausland verlegt

Fast die Hälfte der 119 schwerverletzten Menschen muss mangels
Kapazität in der Schweiz ins Ausland verlegt werden. Bis Sonntag
sollen 50 Menschen verlegt werden, teilt das schweizerische Bundesamt
für Bevölkerungsschutz mit. Angeflogen werden unter anderem auch
Kliniken in Frankreich, Italien und Belgien. 

In der Silvesternacht waren bei dem Brand in einer Bar mit Hunderten
zumeist jungen Feiernden nach Behördenangaben 40 Menschen ums Leben
gekommen, 119 weitere wurden verletzt. Rund 80 von ihnen sollen sich
Berichten zufolge im kritischen Zustand befinden. Die meisten
Schwerletzten sind zwischen 16 und 26 Jahren alt.

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