Befragung: Viele Kliniken mit Verlusten 2024
Die finanzielle Lage vieler Krankenhäuser ist kritisch - und das,
obwohl sie mehr Mittel bekommen. Auch bei den Aussichten ist die
Branche pessimistisch.
Berlin (dpa) - Die Krankenhäuser warnen vor weiter wachsenden
Finanznöten. Im Jahr 2024 hätten 66 Prozent der Kliniken Verlust
geschrieben, teilte die Deutsche Krankenhausgesellschaft nach einer
Befragungsstichprobe mit. Im Jahr 2023 hätten dies noch 61 Prozent
der Kliniken angegeben. Für das zu Ende gehende Jahr 2025 rechnen
demnach 70 Prozent der Häuser mit einem Fehlbetrag, wie zuerst das
Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete.
Verbandschef Gerad Gaß sagte: «Wenn zwei Drittel der Krankenhäuser
rote Zahlen schreiben, bedroht dies die Existenz der Häuser und
schränkt deren Möglichkeiten für notwendige Investitionen in
Modernisierung und Digitalisierung ein.» Dabei seien aktuelle
Sparmaßnahmen der Politik noch nicht einmal berücksichtigt. Die
Bundesregierung müsse endlich eine stabile und verlässliche
Finanzierungsgrundlage schaffen.
An der Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts von Mai bis Juli
2025 beteiligten sich den Angaben zufolge 376 der 1.700 Kliniken.
Bundestag und Bundesrat hatten kurz vor Weihnachten ein Sparpaket zum
Stabilisieren der Krankenkassenbeiträge gebilligt, das bei den
Kliniken 2026 Ausgabenbremsen von 1,8 Milliarden Euro vorsieht. Laut
Gesundheitsministerium dürften die Ausgaben dennoch um acht
Milliarden Euro auf 120 Milliarden Euro steigen.
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