Giftige Blaualgen am Stadtparksee in Hamburg-Nord entdeckt
In dem Stadtparksee in Hamburg-Nord haben sich Blaualgen
ausgebreitet, die gesundheitliche Beschwerden auslösen können. Das
hat Folgen für die Badegäste.
Hamburg (dpa/lno) - Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat vor einem
erhöhten Aufkommen von giftigen Blaualgen am Stadtparksee in
Winterhude gewarnt. Besonders Kinder, empfindliche Menschen und
Haustiere sollten daher das Baden und den Kontakt zu belastetem
Wasser vermeiden, teilte das Bezirksamt Hamburg-Nord mit. Blaualgen -
auch Cyanobakterien genannt - können den Angaben zufolge bei Menschen
und Tieren bei Kontakt unter anderem Haut- und Schleimhautreizungen
oder Bindehautentzündungen hervorrufen. Wenn größere Mengen der Algen
verschluckt werden, könne es zudem zu Übelkeit und Erbrechen kommen.
Die Blaualgen treten zu jeder Jahreszeit in Gewässern auf, vermehren
sich jedoch stärker in den Sommermonaten. Sonniges Wetter, viel
Sonnenschein und wenig Wind schaffen den Angaben zufolge die
optimalen Bedingungen für das Wachstum der giftigen Algen. Aber auch
das Füttern von Wasservögeln kann den Blaualgen-Befall begünstigen,
da dadurch mehr Nährstoffe in das Gewässer gelangen. Daher ruft das
Bezirksamt Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Tiere nicht mehr zu
füttern.
Badeverbote wegen Blaualgen-Befall
In Hamburg gibt es insgesamt 16 Badestellen an 14 Badegewässern.
Davon sind auch der Eichbaumsee Ost (Stand 05.08.2025) und der
Öjendorfer See Süd und Nord (Stand: 31.07.2025) von einem
Blaualgen-Befall betroffen. Dort gilt derzeit ein Badeverbot.
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