Trichinen bei fünf Wildschweinen in Brandenburg gefunden
Ein gefährlicher Fadenwurm ist zuletzt bei einem Wildschwein im Kreis
Teltow-Fläming nachgewiesen worden. Wie oft tauchen Trichinen in
Brandenburg auf?
Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburg sind in diesem Jahr nach Angaben
des Agrarministeriums bisher bei fünf Wildschweinen Trichinen
gefunden worden. Es handelt sich um einen auch für den Menschen
gefährlichen Fadenwurm. Die Zahl der jährlichen Funde schwanke,
teilte das Agrarministerium in Potsdam mit. 2024 waren es demnach
sechs Fälle, sieben im Jahr 2023. Ein Ausreißer war 2019 mit 27
Trichinen-Nachweisen bei Schwarzwild in Brandenburg.
Der Landkreis Teltow-Fläming hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass
Trichinen in Muskeln eines Wildschweins gefunden worden seien. Das
Tier sei in einem Jagdgebiet bei Rangsdorf erlegt worden. Bei
sogenannten empfänglichen Tierarten - dazu gehören vor allem Wild-
und Hausschweine - ist eine Trichinenuntersuchung gesetzliche
Pflicht.
Menschen können laut Bundesinstitut für Risikobewertung über den
Verzehr von trichinenhaltigem, rohem Fleisch die
Infektionskrankheit Trichinellose bekommen. Die meldepflichtige
Erkrankung kommt in Deutschland selten vor. Sie kann einen milden bis
schweren Verlauf nehmen. Die Symptome sind zu Beginn der Infektion
etwa Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Es können
später auch Fieber, Muskelschmerzen und Ödeme im Augenbereich
auftreten, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung die Infektion
beschreibt.
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