Immer weniger Apotheken in MV
Fast jede achte Apotheke hat seit 2014 in MV aufgegeben. Geht das
immer so weiter?
Schwerin (dpa/mv) - Das seit einem Jahrzehnt andauernde
Apothekensterben in Mecklenburg-Vorpommern hat sich 2024 fortgesetzt.
Die Zahl der öffentlichen Apotheken sank im vergangenen Jahr um fünf
auf 361, wie das Gesundheitsministerium in Schwerin mitteilte. Im
Jahr davor betrug der Rückgang sechs und 2023 sogar zehn Apotheken.
Seit 2014 sank die Zahl den Angaben zufolge um 49 von damals 410.
Zu den öffentlichen Apotheken kommen noch acht Krankenhausapotheken
hinzu, so dass das Gesundheitsministerium insgesamt von aktuell 369
im Land spricht. Das seien 22,6 Apotheken je 100.000 Einwohner, womit
MV leicht über dem Bundesdurchschnitt von 21 liege.
Maßnahmen im Koalitionsvertrag
Dennoch stünden die Apotheken im dünn besiedelten Flächenland vor
großen Herausforderungen, erklärte Drese und forderte eine
Apothekenreform vom Bund. Die Vorgängerregierung habe das nicht
geschafft. So müssten die Apotheker höher vergütet sowie von
Bürokratie und Dokumentationspflichten entlastet werden. Im
Koalitionsvertrag seien einige vielversprechende Maßnahmen
vereinbart, die jetzt rasch in Gesetzesform gebracht werden müssten.
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