Cannabis-Legalisierung verläuft in Sachsen-Anhalt ruhig

Magdeburg (dpa/sa) - Während in anderen Städten die
Teil-Legalisierung von Cannabis mit größeren Treffen oder Partys
begangen worden ist, verlief die Gesetzesänderung in Sachsen-Anhalt
eher ruhig. Es habe keine sogenannten «Kifferpartys» oder «Smoke-ins
»
gegeben, teilten die Polizeiinspektionen am Dienstag auf Anfrage mit.
Auch verstärkte Kontrollen habe es nicht gegeben, hieß es unter
anderem aus Halle und Stendal. In Berlin hatten sich am Ostermontag
Hunderte Menschen vor dem Brandenburger versammelt und Joints
angezündet. 

Mit dem neuen Cannabisgesetz ist der Besitz von bis zu 25 Gramm der
getrockneten Droge im öffentlichen Raum erlaubt. Privat sogar bis zu
50 Gramm. Angebaut werden dürfen gleichzeitig drei Pflanzen. Samen,
Pflanzen und geerntetes Cannabis müssen gegen Diebstahl und vor dem
Zugriff von Kindern geschützt werden.