Gesundheitsministerin begrüßt Empfehlung für zweite Booster-Impfung

Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern stößt die Empfehlung
für eine zweite Booster-Impfung bei Menschen über 60 Jahren auf
Zustimmung. «Es ist gut, dass wir nun auf eine angepasste klare
Aussage der Ständigen Impfkommission (Stiko) für unsere
Vorbereitungen für den Herbst und Winter setzen können», sagte
Gesundheitsministerin Stefanie Drese am Freitag in Schwerin. Bisher
galt die Empfehlung zu einer weiteren Corona-Auffrischungsimpfung nur
für über 70-Jährige und Vorerkrankte.

Eine vierte Impfung für die breite Bevölkerung hält Drese aktuell
noch nicht für nötig. Eine Ausnahme bilden hier Beschäftigte im
Gesundheits- und Pflegebereich. Die Gesundheitsministerin weißt
jedoch daraufhin, dass die zeitlichen Abstände eingehalten werden
sollten: «Für eine gute Wirksamkeit der zweiten Booster-Impfung,
sollte die letzte Impfung oder Infektion mindestens sechs Monate
zurückliegen.» Genug Impfstoff ist den Angaben zufolge vorhanden.