Land überarbeitet Corona-Verordnung - aber Ausnahmen für Schüler

Nach einem glimpflichen Start ins neue Corona-Jahr bleibt die
Regierung in Habacht. Die Angst vor Omikron vermasselt mögliche
Lockerungen. Doch ungeimpfte Schüler können sich freuen.

Stuttgart (dpa/lsw) - Auch bei der ersten Sitzung der grün-schwarzen
Landesregierung im neuen Jahr steht die Corona-Pandemie und die Sorge
vor der Omikron-Variante im Zentrum. Zwar ist der Südwesten recht
glimpflich ins neue Corona-Jahr gestartet, doch Entwarnung gibt es
keine. Die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen sinkt zwar
derzeit, aber gelockert wird trotzdem nicht. Das grün-schwarze
Kabinett will am Dienstag in Stuttgart beschließen, an der Alarmstufe
II mit härteren Einschränkungen festzuhalten, auch wenn die
Grenzwerte bei der Belastung der Kliniken zurzeit nicht überschritten
werden.

Dagegen hält die grün-schwarze Landesregierung an den Ausnahmen für
ungeimpfte Schülerinnen und Schüler fest. Die 12- bis 17-Jährigen
können auch im Februar mit ihrem Schülerausweis als Testnachweis ins
Café, Kino oder zum Fußballtraining.

Für die Quarantäne gibt es ab Mittwoch ebenfalls neue Regeln: Sie
wird für Kontaktpersonen genauso verkürzt wie die Isolierung von
Corona-Infizierten. Hintergrund ist die Sorge, dass ansonsten das
öffentliche Leben zusammenbricht, wenn alle mögliche Beschäftigten
wegen Omikron zuhause bleiben müssten.

In der Kabinettssitzung wollen Umweltministerin Thekla Walker (Grüne)
und Agrarminister Peter Hauk (CDU) außerdem über die Fortführung des

Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt berichten.