Corona-Inzidenz in Niedersachsen steigt erneut

Hannover (dpa/lni) - Die Zahl der neu erfassten Ansteckungen mit dem
Coronavirus wächst in Niedersachsen spürbar. Die Inzidenz erreichte
am Donnerstag nach Angaben der Landesregierung 214,8 Neuinfektionen
pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - nach einem Wert von 195,3
am Vortag. Laut Robert-Koch-Institut wurden 5051 neue Covid-19-Fälle
gezählt, 11 weitere Todesfälle kamen hinzu. In Bremen lag die
Inzidenz bei 713,7.

Der Indikator für die Krankenhausaufnahmen sank erneut leicht von 4,6
auf 4,5. Dieser Wert gibt an, wie viele Covid-19-Patienten innerhalb
der vergangenen sieben Tage pro 100 000 Einwohner in den
Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Auslastung der Intensivbetten
mit Covid-19-Patienten blieb im Land wie am Vortag bei 7,4 Prozent.

Kürzlich hatte das Land bekannt gegeben, dass die Omikron-Variante
des Coronavirus in Niedersachsen mittlerweile dominant ist. In der
vergangenen Woche sei sie bei rund 70 Prozent der untersuchten Tests
nachgewiesen worden.

Seit Heiligabend und noch bis zum 15. Januar gilt in Niedersachsen
landesweit die Warnstufe 3. Im Alltag greift damit vorrangig die
2G-plus-Regel, die den Zugang auf Geimpfte und Genesene mit negativem
Corona-Test beschränkt. Zudem dürfen bei privaten Treffen maximal
zehn Menschen, die geimpft oder genesen sind, zusammenkommen. Kinder
unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Wer nicht geimpft ist,
darf sich nur mit zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen.