Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt leicht gestiegen

Magdeburg (dpa) - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt ist
wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am
Donnerstag die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner
und Woche mit 279,4 an. Am Mittwoch hatte der Wert bei 270,1 gelegen
und am Dienstag bei 286,5. Zum Jahresbeginn hatten die Daten nach
RKI-Angaben kein vollständiges Bild ergeben, weil weniger getestet
und mit Meldeverzug gerechnet wurde. Auch bundesweit stieg die
Inzidenz von 258,6 am Mittwoch auf 285,9 am Donnerstag.

Am höchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz den Angaben zufolge im
Saalekreis (356). Die niedrigsten Werte meldete das RKI für
Dessau-Roßlau (155,0) und den Landkreis Harz (201,9).

Landesweit wurden weitere 1665 Infektionen bestätigt und 66 neue
Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. Seit
Beginn der Pandemie sind 4370 Corona-Patientinnen und -Patienten in
Sachsen-Anhalt gestorben. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle der neuen
Omikron-Variante wies das RKI am Donnerstag mit 5 aus. Zudem gab es
39 Verdachtsfälle, die durch variantenspezifische PCR-Tests
aufgefallen waren - 3 mehr als am Mittwoch.