Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten leicht gestiegen

25.09.2021 18:44

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz der
Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist am Samstag leicht
gestiegen. Das Landesgesundheitsamt in Stuttgart gab sie mit 80,4 an
(Stand: 16.00 Uhr). Am Freitag war sie unter 80 gefallen, am
Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfizierten in einer Woche pro
100 000 Menschen bei 81,0 gelegen.

Die Zahl der Corona-Patienten pro 100 000 Einwohner, die innerhalb
einer Woche in eine Klinik aufgenommen wurden, lag am Samstag bei 2,2
(Freitag: 2,29). Diese sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist neben
der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ausschlaggebend
für mögliche strengere Maßnahmen - vor allem für Ungeimpfte.

Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen liegt in der Regel höher als
in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte
liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor. Die Zahl der
Corona-Patienten in Intensivbehandlung sank im Tagesvergleich um 3
auf nun 189. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle betrug dem
Gesundheitsamt zufolge 566 922 - 1321 mehr als am Vortag. Die Zahl
der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 2 auf nun 10
645.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des
Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind
oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit
Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen
Ungeimpfte einen negativen PCR-Test für die meisten öffentlichen
Veranstaltungen.