Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten sinkt leicht

04.10.2021 17:23

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz der
Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist leicht gesunken. Wie
das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Montag (Stand: 16.00 Uhr)
mitteilte, lag der Wert bei 80,4 (Freitag: 82,5).

Die Zahl der Corona-Patienten pro 100 000 Einwohner, die innerhalb
einer Woche in eine Klinik aufgenommen wurden, betrug 2,2 (Freitag:
2,16). Diese sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist neben der Zahl
der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ausschlaggebend für
mögliche strengere Maßnahmen - vor allem für Ungeimpfte.

Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen liegt in der Regel höher als
in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte
liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor. Die Zahl der
Corona-Patienten in Intensivbehandlung lag den Angaben zufolge bei
190.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle betrug 577 526, das waren 458
mehr als am Freitag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem
Virus stieg um sechs auf nun 10 697.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des
Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind
oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit
Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen
Ungeimpfte einen negativen PCR-Test für die meisten öffentlichen
Veranstaltungen.