Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten weiter rückläufig

22.09.2021 18:35

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Südwesten
weiter rückläufig. Sie beträgt 80,7 nach 83,8 am Vortag, wie das
Landesgesundheitsamt am Mittwoch (Stand 16.00 Uhr) in Stuttgart
mitteilte. Die Zahl der Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner, die
innerhalb einer Woche in eine Klinik aufgenommen wurden, fiel von
2,06 auf 1,99.

Diese sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist neben der Zahl der
Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ausschlaggebend für mögliche
strengere Maßnahmen - vor allem für Ungeimpfte. Die aktuelle Zahl der
Klinikeinweisungen von Covid-Patienten liegt in der Regel höher, als
sie von der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen wird. Durch einen
Meldeverzug liegen die vollständigen Werte oft erst ein bis zwei
Wochen später vor. Die Zahl der Corona-Patienten in
Intensivbehandlung sank im Tagesvergleich um 1 auf nun 202.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle betrug laut Behörde 562 429 -

das waren 1987 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg um
59 auf nun 10 636.

Eine erste Warnstufe soll laut der aktuellen Corona-Verordnung des
Landes Baden-Württemberg gelten, sobald 250 Intensivbetten mit
Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern
innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik
gebracht worden sind. Dann brauchen Ungeimpfte einen negativen
PCR-Test für eine Teilnahme an den meisten öffentlichen
Veranstaltungen.