Sachsen erwägt Zulassung von Zuschauern in Stadien ab September

07.07.2020 16:16

Dresden (dpa) - In Sachsen könnten vom 1. September an wieder
Zuschauer in den Fußballstadien und Hallen zugelassen werden. Das
sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in
Dresden. Demnach würden dann Veranstaltungen mit mehr als 1000
Besuchern möglich sein, allerdings unter Einhaltung von Hygieneregeln
und der Kontaktverfolgung. «Was noch nicht gelten wird ist, dass das
Stadion voll ist», sagte die Ministerin. Beschlossene Sache ist das
jedoch noch nicht.

Für den Fall des Beschlusses der neuen Schutzverordnung würden neben
Bundesligist und Champions-League-Viertelfinalist RB Leipzig auch die
anderen sächsischen Vereine profitieren, die zum großen Teil von
Zuschauereinnahmen abhängig sind. Das betrifft in erster Linie die
Drittliga-Clubs Dynamo Dresden und FSV Zwickau.

Bei RB Leipzig ist man darauf bereits vorbereitet. «Wir haben ein
Konzept für Spiele mit Zuschauern für die neue Saison entwickelt und
dies mit dem Gesundheitsamt Leipzig diskutiert», hatte Ulrich Wolter,
Director Operations bei RB, in der vergangenen Woche angekündigt.
Demnach trägt das Gesundheitsamt das Konzept, was zunächst mit etwa
der Hälfte der Zuschauer beginnen würde, grundsätzlich mit, wenn sich

die Pandemielage weiter so positiv entwickelt. Für die Red Bull Arena
entspräche das einer Kapazität von etwa 21 000 Zuschauern.