Mehr Grippe-Nachweise in Rheinland-Pfalz und Saarland

07.03.2019 13:09

Berlin/Mainz/Saarbrücken (dpa/lrs) - Fieber, Muskelschmerzen und oft
auch Kopfschmerzen: Die Grippe ist in Rheinland-Pfalz und Saarland
noch nicht überstanden. In der vergangenen Woche konnte bei rund 1100
Proben das Influenza-Virus neu nachgewiesen werden, wie das
Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin am Donnerstag mitteilte. Eine
Woche zuvor waren es noch etwa 100 weniger gewesen.

Die tatsächliche Zahl der Grippekranken dürfte höher sein als die
erfassten Nachweise. Denn nicht jeder Erkrankte lasse sich testen
oder gehe zum Arzt, sagte eine RKI-Sprecherin.

Ein Anstieg der Fallzahlen Ende Februar und Anfang März sei «absolut
normal». Üblicherweise dauere eine Grippewelle etwa drei bis vier
Monate. Die kalte und trockene Luft im Winter begünstige die
Verbreitung des Virus und schwäche gleichzeitig die menschliche
Lunge.